Tagesausflug des Ortsverbands der Jungen Union (JU) Zwiesel nach Regensburg

Zwiesel. Zu seinem traditionellen Jahresausflug hat sich der Ortsverband der Jungen Union (JU) Zwiesel dieses Jahr nach Regensburg aufgemacht, wo unter anderem ein Besuch des neu eröffneten Museums im Haus der Bayerischen Geschichte auf der Tagesordnung stand.
„Unser jährlich stattfindender Ausflug hat immer auch einen bildungspolitischen Aspekt“, erklärt Vorsitzender Daniel Weber und betont, dass der Jungen Union neben teambildenden Maßnahmen auch das Gesellschaftliche wichtig ist. Deshalb sei dieses Mal die Wahl auf die oberpfälzische Stadt Regensburg mit ihrer Altstadt gefallen, die zum UNESCO-Welterbe gehört. „In Regensburg lässt sich Moderne und Vergangenheit anschaulich miteinander verbinden.“, so Weber weiter, „Und mit dem neuen Museum der Bayerischen Geschichte lässt sich eindrucksvoll die Vergangenheit Bayerns erkunden.“
Zuvor besichtige die Junge Union den in der Nähe des Römerturms in der Innenstadt stattfindenden Wochenmarkt, auf dem sich die Mitglieder ein Bild von lokalen Produzenten, bis hin zur Vermarktung und zum Verkauf deren Produkte machen konnten. Regionalität sei eines der wichtigsten Themen heutzutage, lauteten die Stimmen aus der JU.
Im Museum der Bayerischen Geschichte machten sich die Teilnehmer zur individuellen Erkundung auf, wobei das Museums-Areal in unterschiedliche, zeitlich und historisch gegliederte Bereiche aufgeteilt ist. Anhand von neun Generationen wird der Weg Bayerns von 1800 bis heute nachgezeichnet. Besonders beeindruckt zeigte sich die JU von den zahlreichen Exponaten, teilweise Leihgaben aus anderen Museen und Archiven, wie etwa von der Verfassung des Königreichs Bayern vom 26. Mai 1818, die den Grundstein für die heutige moderne Demokratie im Freistaat legte. Große Aufmerksamkeit auf sich zog der Museumsbereich über König Ludwig II., der am 13. Juni 1886 unter ungeklärten Umständen im Starnberger See ums Leben gekommen war. Die Taschenuhr Ludwigs II., die um genau 18:54 Uhr stehengeblieben war, faszinierte sehr, ebenso die Büchse, mit der Ludwig II. angeblich erschossen worden sein soll, was aber in medizinischen Berichten nach seinem Tod ausgeschlossen wird.
Die Junge Union zog ein sehr positives Fazit über die Bildungsfahrt nach Regensburg, mittels derer ein interessanter Einblick in die verschiedenen Epochen der bayerischen Geschichte möglich war. Inspiriert von einem abschließenden Rundgang durch die Regensburger Altstadt diskutierten die Mitglieder noch städtebauliche Überlegungen für die Heimatstadt Zwiesel.
„Von außen eher unscheinbar, von innen umso prächtiger“, fasst stellvertretender Vorsitzender Christoph Haase die Anlagen des Schlosses St. Emmeram zusammen, die sich unmittelbar in der Regensburger Innenstadt befinden und zum Fürstenhaus Thurn und Taxis gehören. -dw

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